Pilgern
Als ich vor 12 Jahren in Spanien, in meiner Angst vor den Hunden,
den erstbesten, halbwegs graden Stock aus einer Hecke geschnitten habe,
ahnte ich nicht, dass ich mich am Anfang eines langen (Lebens-) Weges befand
und dieser Stock mein Pilgerstab und treuer Begleiter dabei sein würde.
Seitdem gehe ich den Jakobusweg jedes Jahr ein Stück, allein, mit anderen
oder mit Gruppen, die ich begleite. Zu den besonderen Erfahrungen gehört
dabei der gemeinsame Weg mit einer Gruppe von Männern.
Wir sind 7 Jahre lang, jedesmal eine Etappe weiter gegangen.
Der Jakobusweg ist für mich ein Weg zu mir selbst, zu meinem Verbunden sein
mit der Natur, mit Gott. Begegnungen mit der Marien Kraft auf dem Jakobusweg gehören zu den tiefsten Erfahrungen meines Lebens.
Der Weg ist mir ein Zuhause geworden und ein Lehrmeister.
Er hat mir so unendlich viel geschenkt auf meinem Lebenweg und zeigt mir
immer wieder neu, was es heißt: Der Weg ist das Ziel.